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Jugendskat Jugendkurs Anfängerkurse Skat lernen Schüler Junioren

Die Skat Jugendgruppe des Skatclubs spielt jeden Montag. Skatclub "Die Maurer" Nürnberg: Unser Skatclub verfügt über mehrere Mannschaften die an regionalen und überregionalen Turnieren, sowie am Ligabetrieb teilnehmen. Für Jugendliche gibt es eine Jugendgruppe und dazu veranstalten wir in regelmäßigen Abständen Anfängerkurse. Außerdem machen wir jedes Jahr eine gemeinsame Weihnachtsfeier, eine Grillparty und einen Clubausflug. DSkV e.V. auch Deutscher Skatverband genannt ist in Nürnberg / Nuernberg und in der Bayernliga bzw. Landesliga auch für Schüler und Junioren tätig Der Skatverein mit Kartenspiel zum Turnier in Bayern, Erlangen, Nürnberger Land und Mittelfranken beim Skatverband auch in Franken
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Information für Eltern

Eine Kurzform findet sich hier.

Liebe Eltern,

immer wieder habe ich erlebt, dass mich besorgte Elternteile gefragt haben, ob Skat denn ein Glücksspiel sei, ob auch wirklich nicht um Geld gespielt wird und ob Ihre Kinder mit Skat etwas „Anständiges“ lernen würden. Deswegen möchte ich hier Vorurteile gegenüber Skat richtig stellen und den Freizeitsport Skat etwas genauer beschreiben.

Skat wird vom Gesetzgeber als Gesellschaftsspiel und nicht als Glücksspiel eingestuft. Dies kommt daher, dass der Glücksfaktor beim Skat zwar eine gewisse Rolle spielt, aber durch die vielen Spielmöglichkeiten, die jeder Spieler hat, stark verringert wird. Allgemein kann man deshalb sagen, dass je besser die Spieler spielen, desto niedriger ist der Glücksfaktor. Vielmehr geht es beim Skat nicht um Glück, sondern darum Spiele durch logisches Denkvermögen, Kombinatorik, Merkfähigkeit, Interagieren mit dem Mitspieler und Spielwitz zu gewinnen.
Es gibt im Skat über 2,7 Billarden mögliche Kartenverteilungen. Das Ziel für jeden Spieler besteht darin, bei jeder dieser Kartenverteilungen eine optimale Strategie zu entwickeln und damit das Spiel für sich zu entscheiden. Man lernt Skat spielen durch logisches Denken und Kombination von bereits vorhandenen Erfahrungen mit neuen Spielsituationen.
Beim Skat gewinnt die Partei, die mindestens 60 bzw. 61 Augen während des Spielverlaufs für sich verbuchen konnte und die Gegenpartei mit 59 Augen oder weniger verliert. Deshalb ist es wichtig, während des Spiels immer zu wissen, wie viele Augen man selbst und wie viele Augen die Gegenpartei bereits hat. Das Mitzählen bringen wir unseren Anfängern von Beginn an bei, wodurch natürlich Merkfähigkeit und Kopfrechnen gefördert werden. Nach einigen Monaten läuft das Mitzählen automatisch ab, wodurch man sich dann besser auf komplexe Spielsituationen konzentrieren kann. Es wird damit auch das sogenannte Multitasking, also das bewältigen von mehreren gleichzeitigen Aufgaben trainiert und gefördert.
Es spielt beim Skat immer ein Alleinspieler gegen zwei Mitspieler. Um einen Gewinn des Alleinspielers zu verhindern oder wenigstens zu erschweren müssen die zwei Spieler der Gegenpartei miteinander interagieren. Das bedeutet, dass stets darauf zu achten ist, was der Mitspieler reizt, ausspielt, abwirft und demnach zu handeln ist. Das Spiel als Gegenpartei ist das eigentlich Schwierige am Skat. Eine emotionale Intelligenz aufzubauen, also sich in den Mitspieler hinversetzten zu können, ist der Kernpunkt im Skat. Dieser Lernprozess dauert viele Jahre, wirkt sich aber dann auch positiv auf andere Lebensbereiche aus. Wenn man besser nachvollziehen kann, warum jemand sich gerade so verhält und nicht anders, kann man Missverständnisse und Streitigkeiten von vornherein vermeiden. Skat fördert also auch die soziale Kompetenz oder neudeutsch „social skills“.

Neben den spielerischen Aspekten steht bei uns vor allem die Gemeinschaft im Vordergrund. Ein Beispiel hierfür ist das alljährliche Pfingsttreffen. Schüler und Jugendliche aus ganz Deutschland treffen sich in einer Jugendherberge, um die Deutsche Schüler- und Jugendmeisterschaft auszutragen. Doch hierbei geht es nicht nur darum Skat zu spielen, sondern man trifft Bekannte und Freunde wieder, man unternimmt nach dem Spielen etwas zusammen und hat einfach Spaß.
Dies wird vom Verein auch durch Grillfeste oder durch die Weihnachtsfeier unterstützt. Zudem spielen wir im Sommer bei schönem Wetter im Garten von Leo Geiling. In einer lockeren Atmosphäre lässt es sich meiner Meinung nach am besten spielen.
Für die Turniere werden vom Verein die Startgelder übernommen und es gibt eigentlich immer einen freien Platz in einer Fahrgemeinschaft, wo die Jugendlichen unterkommen können. Außer Essen und Getränke fallen also keine Kosten bei Turnieren an.
Auch wird bei Wettkämpfen nie um Geld gespielt. Es besteht nicht die Gefahr, dass die Kinder ihr Taschengeld verspielen.
Zudem wurden 2007 komplett rauchfreie Meisterschaften eingeführt und es besteht für Jugendliche unter 18 Jahren ein Alkoholverbot.
Ebenfalls sind alle Vereinsmitglieder auf dem Weg zum Spielort, am Spielort und auf dem Nachhauseweg versichert.

Aaron Hutzler
Jugendleiter Skatclub "Die Maurer" Nürnberg